Das Einmaleins der Legehennenhaltung


von Andreas Kratzer

Teil 2

So nun sind wieder junge Hühner zu uns gekommen. Es klappte eigentlich alles recht gut. Die Tiere haben sich gut bei uns eingelebt, und fangen schon langsam zu legen an. Doch bei dieser Herde haben wir ein Problem. Sie finden die Legenester noch nicht, so müssen wir im Moment über 100 Eier jeden Tag auf dem Boden zusammensuchen. Ich hoffe das ändert sich noch.
Doch nun möchte ich ihnen erklären, was eine “Legekurve” ist.
Ein Huhn fängt etwa mit 22 Wochen zu legen an. Zuerst noch ganz wenig, doch nach etwa vier Wochen ereichen die Tiere ihre “Höchstleistung”. Das heißt, dass sie in dieser Zeit fast täglich ein Ei legen. Bei etwa 1000 Hühnern kommen dann schon mal 950 Eier aus dem Stall. Diese Phase hält etwa vier bis acht Wochen an, und wird dann langsam wieder weniger. Gleichzeitig werden aber die Eier größer und die Schalen werden instabiler. Das ist auch der Grund dafür, dass große Eier häufig schlechtere Schalen haben wie kleinere Eier. Sie sind meist von älteren Hühnern. Am Ende ihrer Legeperiode legen aber immer noch täglich 800 Hühner ein Ei. Mit etwa 14 Monaten werden Sie dann geschlachtet, und als Suppenhühner verkauft.
Wie das dann immer klappt, dass wir nicht zu viel und nicht zu wenig Eier haben und was man sonst noch beachten muss, schreibe ich beim nächsten Mal.

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