Tag 4: Es wurde schon viel erreicht!


von Andreas Kratzer

Am 4. Tag unserer Reise besichtigten den Betrieb Wenzel (ukraine_topagrar_teil_1), sowie den Betrieb der Familie Stamm (ukraine_topagrar_teil_2). Herr Wenzel kommt aus Niederbayern und Herr Stamm wuchs in der Schweiz auf. Beide sind schon seit r war auch ehemaliger Apollo Praktikant in Deutschland. Herr Wenzel ist sehr froh um diesen Mitarbeiter. Da einiger Zeit in der Ukraine tätig. Und man sieht, dass man mit großem Engagement auch in einem Land wie der Ukraine etwas erreichen kann.

Das große Getreidesilo fällt als erstes auf, wenn man den Betrieb Wenzel besucht. In der Ukraine ist es wichtig, sein Getreide nicht direkt vom Feld verkaufen zu müssen. So kann man ungünstige Marktsituationen besser ausgleichen. Was auch auffällt, wenn man in der Ukraine einen Betrieb besucht. Jeder Hof ist rund um die Uhr von Sicherheitsleuten bewacht. Sonst würde sich der Hof innerhalb kurzer Zeit in “Luft” auflösen.

Dieser Mitarbeiter war die rechte Hand des Herrn Wenzels. Er war auch Apollopraktikant in Deutschland, so war er mit den Organisationsstrukturen solch eines großen Betriebes vertraut. Auch als Funktion des Dolmetschers ist er sehr wichtig.

Hier sehen wir die Flurkarte des Betriebes. Alle farbig gekennzeichneten Flächen werden von Herrn Wenzel bewirtschaftet. Im Moment sind es etwa 2500 ha.

Dies sind die Besitzverhältnisse des Betriebes. Das gesamte Land in der Ukraine ist in lauter kleine Parzellen aufgeteilt. Jeder Dorfbewohner bekam bei der Privatisierung einen Teil Land. Im Moment ist Grund und Boden in der Ukraine noch nicht handelbar. Doch Investoren stehen schon Schlange um Land in der Ukraine zu kaufen.

Trotz der riesigen Fläche war auch da der Maschinenpark sehr überschaubar.

Auch der Chef selber kam vorbei. Es ist wirklich beeindruckend, wie Herr Wenzel mit 56 Jahren zuhause in Niederbayern seinen Betrieb verpachtete und das Abenteuer “Ukraine” auf sich nahm. Doch was er bis jetzt erreicht hat, kann er wirklich stolz sein.

Sonnenblumenreihen so weit das Auge reicht. Bei dieser Frucht kann es passieren, dass man große Ausfälle durch Diebstahl hat. Doch wenn die Sonnenblumen reif sind, muss man eben ab und zu Patrouille fahren.

Wieder ein Reiseteilnehmer: Christian. Er studiert an der Uni in Kiel Landwirtschaft. Sein großer Traum ist es einmal einen großen landwirtschaftlichen Betrieb zu führen. Ukraine könnte er sich durchaus vorstellen. Nur um sich die Dimensionen vorstellen zu können. Dieser Weizenschlag ist 250 ha groß.

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