Kaliningrad 2. Tag


von Andreas Kratzer

An diesem Tag sahen wir die großen Unterschiede zwischen Arm und Reich. Am Vormittag besichtigten wir den Betrieb Salesje, der dem Kaliningrader Agrarminister gehört.

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Dieser Betrieb bewirtschaftet ca. 5000 ha Land und 1200 Milchkühe.

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Der Milchviehstall wurde vor zwei Jahren gebaut und ist mit modernster Technik ausgestattet.

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Es ist alles sehr ordentlich und man hat den Eindruck, dass hier nach westlichen Standarts gearbeitet wird. Hier zu sehen einen Güllebehälter.

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Die Innenansicht ist gewaltig dies ist einer von beiden Ställen. Dort sind ca. 500 Kühe untergebracht. Diese Produktionsweiße ist mit bayerischen Verhältnissen nicht zu vergleichen.

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Der Mist wird mit einem Schrabber aus dem Stall gebracht.

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Gemolken wird in einem Melkstand.

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Auch die Futtersilos haben andere Dimensionen wie auf einem bayerischen Milchviehbetrieb.

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Anschließend besichtigten wir den Maschinenstützpunkt für den angeschlossenen Ackerbaubetrieb. Er kann einen großen Teil seiner Getreideernte selbst einlagern.

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Die vorhandene Technik ist ausschließlich aus dem Westen.

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Hier auf dem Bild ist unserer Dolmetscherin und der Betriebsleiter zu sehen.

Anschließend fuhren wir dann auf den Betrieb von Stephan Kasatschenko. Er war einmal Praktikant in Deutschland und wohl einer der fortschrittlichsten Bauern in seinem Dorf.

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Der Betrieb war etwa 10 km von unserem vorherigen entfernt.

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Wir wurden gleich von der sehr netten Familie zum Essen eingeladen. Und anschließend stellte er uns seinen Betrieb vor.

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Hier auf dem Bild ist der Betriebsleiter (rotes T Shirt) zu sehen.

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Diese Technik war der ganze Stolz der Familie. Man konnte garnicht glauben, dass sie noch funktioniert.

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Seine 20 Kühe waren die überwiegende Zeit auf der Weide. Auch hatte er einen Bullen bei der Herde.

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Ein Frontlader Marke Eigenbau. Wir waren wiklich fasziniert wie die Familie aus nichts noch etwas zusammenbasteln konnte.

Es war wirklich ein Tag mit sehr vielen Eindrücken. Wir erlebten zwei Welten. Doch was mich am meisten an diesem Tag fasziniert hatte, war die Familie Kasatschenko, die mit den wenigen Mitteln die sie hatten, trotzdem optimistisch in die Zukunft blickten.

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