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	<title>Online-Blog von Andreas Kratzer, Gablingen &#187; Landwirtschft</title>
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	<description>Blog mit Beiträgen vom Gablinger Landwirt Andreas Kratzer von der Eishop GbR.</description>
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		<title>Kaliningrad 1. Tag</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 08:19:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Kratzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschft]]></category>

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		<description><![CDATA[An diesem ersten Tag wurden wir vom Kaliningrader Agribusinessinstitut eingeladen. Der Direktor Herr Wadiv gab uns einen Überblick über die Landwirtschaft im Kaliningrader Gebiet. Unter anderem erzählte er uns, dass 50 % der Fläche in dieser Gegend (frühere Kornkammer Deutschland´s) nicht bewirtschaftet werden. Wir konnten es nicht glauben, doch im Laufe der Reise sahen wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An diesem ersten Tag wurden wir vom Kaliningrader Agribusinessinstitut eingeladen. Der Direktor Herr Wadiv gab uns einen Überblick über die Landwirtschaft im Kaliningrader Gebiet. Unter anderem erzählte er uns, dass 50 % der Fläche in dieser Gegend (frühere Kornkammer Deutschland´s) nicht bewirtschaftet werden. Wir konnten es nicht glauben, doch im Laufe der Reise sahen wir unbestelltes Land so weit das Auge reicht. Unvorstellbar für einen Deutschen Landwirt!<br />
Anschließend fuhren wir zum Betrieb von Frau Nadeschda. <a href="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/img_3588.jpg"><img src="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/img_3588-224x300.jpg" alt="img_3588" title="img_3588" width="224" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-320" /></a><br />
<a href="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/img_3572.jpg"><img src="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/img_3572-300x224.jpg" alt="img_3572" title="img_3572" width="300" height="224" class="aligncenter size-medium wp-image-323" /></a></p>
<p>Sie war wirklich eine Kämperin und war sehr optimistisch, was die Zukunft ihres Betriebes anbelangt. Der Betrieb war auf Milchproduktion spezialisiert. Doch unter welchen Umständen dort Milch erzeugt wird, ist nicht zu beschreiben. Schauen Sie sich einfach die untenstehenden Bilder an.<br />
<a href="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/img_3568.jpg"><img src="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/img_3568-300x224.jpg" alt="img_3568" title="img_3568" width="300" height="224" class="aligncenter size-medium wp-image-322" /></a></p>
<p>Frau Nadeschda verkauft ihre gesamte Milch auf dem Wochenmarkt von Kaliningrad. Auch ein neuer Stall wurde begonnen zu bauen, doch an allen Ecken und Enden fehlte das Geld. Doch ihr großer Traum war es, diesesn Stall mit Leben zu füllen.<br />
<a href="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/img_3582.jpg"><img src="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/img_3582-300x224.jpg" alt="img_3582" title="img_3582" width="300" height="224" class="aligncenter size-medium wp-image-325" /></a></p>
<p>Am Nachmittag ging es dann auf die Kurische Nehrung. Es ist wirklich ein Traum von einer Landschaft. Hier einige Bilder. <a href="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/img_3671.jpg"><img src="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/img_3671-300x224.jpg" alt="img_3671" title="img_3671" width="300" height="224" class="aligncenter size-medium wp-image-330" /></a> <a href="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/3.jpg"><img src="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/3-300x225.jpg" alt="3" title="3" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-331" /></a><br />
<a href="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/kurische_nehrung_1400x1050.jpg"><img src="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/kurische_nehrung_1400x1050-300x225.jpg" alt="kurische_nehrung_1400x1050" title="kurische_nehrung_1400x1050" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-341" /></a></p>
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		<title>Jetzt ist Zeit zum Kartoffellegen</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 07:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Kratzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschft]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer Auswahl an kleinen Videoclips wollen wir Ihnen Zeigen, wie Landwirtschaft funktioniert. Wir verkaufen in unserem Shop auch Kartoffel von unserem Nachbar Max Kratzer. Er ist im Moment beschäftigt seine Kartoffel in den Boden zu legen. Wie dies in etwa funktioniert, zeigt Ihnen das nachfolgende Video.
 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Auswahl an kleinen Videoclips wollen wir Ihnen Zeigen, wie Landwirtschaft funktioniert. Wir verkaufen in unserem Shop auch Kartoffel von unserem Nachbar Max Kratzer. Er ist im Moment beschäftigt seine Kartoffel in den Boden zu legen. Wie dies in etwa funktioniert, zeigt Ihnen das nachfolgende Video.<br />
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SK9jQJER2sc"></param> <embed src="http://www.youtube.com/v/SK9jQJER2sc" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350"></embed></object></p>
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		<title>Unser erster Clip!</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 19:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anton]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschft]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute starten wir ein neues Projekt. Mein Name ist Anton und studiere Landwirtschaft an der FH Nürtingen. Mit meinem Fotoapparat und meiner Videokamera werde ich euch einen super Einblick hinter die Kulissen des Bauernhofes von Andreas geben. Viel Spaß die nächsten fünf Wochen.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute starten wir ein neues Projekt. Mein Name ist Anton und studiere Landwirtschaft an der <a href="http://www.hfwu.de/index.php?id=146">FH Nürtingen</a>. Mit meinem Fotoapparat und meiner Videokamera werde ich euch einen super Einblick hinter die Kulissen des Bauernhofes von Andreas geben. Viel Spaß die nächsten fünf Wochen.<br />
<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/O9oRhkA2MuA&#038;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/O9oRhkA2MuA&#038;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
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		<title>Der Ölpreis ist an allem Schuld &#8230;</title>
		<link>http://www.eishop.de/blog/2007/der-olpreis-ist-an-allem-schuld/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 08:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Kratzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschft]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ab 1. Januar steigen einige Lebensmittelpreis auch bei uns. Das Diagramm in der Einleitung des Artikels zeigt sehr deutlich, welche extremen Preisausschläge im Moment das „Leitprodukt“ der Landwirtschaft, der Weizen vollzieht. Der Preis des Weizens hat sich innerhalb eines Jahres verdoppelt. Zum Vergleich, in den zurückliegenden zehn Jahren ist er nahezu konstant geblieben. 
Ich könnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2007/12/weizenpreis.jpg' alt='weizenpreis.jpg' /></p>
<p>Ab 1. Januar steigen einige Lebensmittelpreis auch bei uns. Das Diagramm in der Einleitung des Artikels zeigt sehr deutlich, welche extremen Preisausschläge im Moment das „Leitprodukt“ der Landwirtschaft, der Weizen vollzieht. Der Preis des Weizens hat sich innerhalb eines Jahres verdoppelt. Zum Vergleich, in den zurückliegenden zehn Jahren ist er nahezu konstant geblieben. </p>
<p>Ich könnte ihnen jetzt erklären, welche Gründe diese Preisrally hat. Doch hier spielen so viele Dinge eine Rolle (Weltwirtschaftswachstum, Ölpreis, Spekulation, Klimaveränderung usw) dass es sicherlich nicht einfach ist, hier in ein paar Sätzen Licht ins Dunkle zu bringen. Sie finden aber ausführliche Information im Internet. <a href="http://www.finanzen.net/eurams/archiv/berichte_detail.asp?pkBerichtNr=151146">Lesen Sie dazu einen Artikel aus der Welt am Sonntag</a>. </p>
<p>Doch welche Auswirkungen hat diese Achterbahnfahrt für die Eierpreise im eishop? Das ist das, was Sie als Leser hier interessiert. Man könnte meinen, wenn man sein Futter selbst anbaut, ist man von dieser Preisentwicklung unabhängig. Doch diese Tatsache federt zwar die extremen Ausschläge etwas ab, ausgleichen kann man es aber nicht. </p>
<p>Nehmen wir uns einfach den Eierpreis genauer unter die Lupe. Welche Kosten spielen für das Endprodukt Ei eine Rolle? Der größte Posten ist das Futter, dann kommt die Junghenne. Diese beiden Kostenstellen machen 75% der Produktionskosten für ein Ei aus. Obwohl wir unser Getreide selbst anbauen, sind auch hier die Produktionskosten extrem in die Höhe geklettert. Dies hat auch einen direkten Zusammenhang mit dem hohen Ölpreis. </p>
<p>Da die Hühner auch Eiweiß (Rohprotein) für eine ausgeglichene Futterration benötigen, sind wir auch auf den Sojapreis angewiesen. Dieser Preis ist im Moment dabei zu explodieren. Alles in Allem hat sich bei uns der Futterpreis um 82 % gegenüber dem Vorjahr erhöht. </p>
<p>Bei den Junghennen sieht es genauso aus. Der Preis von einer Junghenne steht in direktem Zusammenhang mit dem Getreidepreis. Doch ich glaube anhand dieses Beispiels sehen Sie, wie kompliziert und verstrickt diese ganze Sache ist. Das Gleiche könnte ich Ihnen jetzt bei unseren Nudeln und beim Mehl vorrechnen. </p>
<p>Doch wer sind die Profiteure von diesem Boom? Dies muss man sehr differenziert betrachten, da es von Betrieb zu Betrieb sehr unterschiedliche Auswirkungen hat. Doch die große Getreidebauern in der Welt (Osteuropa, Brasilien, Nordamerika) haben sicherlich einen Vorteil von dieser Entwicklung. Genauso wie Landbesitzer, Ölscheichs und der vorgelagerte Bereich der Landwirtschaft (Düngerproduzenten, Landtechnikindustrie, Chemieriesen) Dies kann man an den stetig steigenden Aktienkursen beobachten. </p>
<p>Wenn Sie noch weitere Informationen zu dieser Entwicklung benötigen, dann schreiben Sie mir einfach. Ich freue mich auf eine angeregte Diskussion</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Einmaleins der Legehennenhaltung</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Sep 2007 14:56:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Kratzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschft]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil 2
So nun sind wieder junge Hühner zu uns gekommen. Es klappte eigentlich alles recht gut. Die Tiere haben sich gut bei uns eingelebt, und fangen schon langsam zu legen an. Doch bei dieser Herde haben wir ein Problem. Sie finden die Legenester noch nicht, so müssen wir im Moment über 100 Eier jeden Tag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Teil 2</p>
<p>So nun sind wieder junge Hühner zu uns gekommen. Es klappte eigentlich alles recht gut. Die Tiere haben sich gut bei uns eingelebt, und fangen schon langsam zu legen an. Doch bei dieser Herde haben wir ein Problem. Sie finden die Legenester noch nicht, so müssen wir im Moment über 100 Eier jeden Tag auf dem Boden zusammensuchen. Ich hoffe das ändert sich noch.<br />
Doch nun möchte ich ihnen erklären, was eine &#8220;Legekurve&#8221; ist.<br />
Ein Huhn fängt etwa mit 22 Wochen zu legen an. Zuerst noch ganz wenig, doch nach etwa vier Wochen ereichen die Tiere ihre &#8220;Höchstleistung&#8221;. Das heißt, dass sie in dieser Zeit fast täglich ein Ei legen. Bei etwa 1000 Hühnern kommen dann schon mal 950 Eier aus dem Stall. Diese Phase hält etwa vier bis acht Wochen an, und wird dann langsam wieder weniger. Gleichzeitig werden aber die Eier größer und die Schalen werden instabiler. Das ist auch der Grund dafür, dass große Eier häufig schlechtere Schalen haben wie kleinere Eier. Sie sind meist von älteren Hühnern. Am Ende ihrer Legeperiode legen aber immer noch täglich 800 Hühner ein Ei. Mit etwa 14 Monaten werden Sie dann geschlachtet, und als Suppenhühner verkauft.<br />
Wie das dann immer klappt, dass wir nicht zu viel und nicht zu wenig Eier haben und was man sonst noch beachten muss, schreibe ich beim nächsten Mal.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Unser Hühner &#8211; So funktioniert es!</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Aug 2007 12:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Kratzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschft]]></category>
		<category><![CDATA[Unser Betrieb]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Einmaleins der Legehenenhaltung
In den nächsten Artikel will ich ihnen die Hühnerhaltung im Allgemeinen und unser innovatives Konzept im Besonderen vorstellen. Doch ich fange am besten von ganz vorne an.
Teil 1
Die Kücken werden im Alter von einem Tag auf dem Geflügelhof Schubert in Igendorf (Fränkische Schweiz) eingestallt. Auf dem Hof der Familie Schubert werden sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Einmaleins der Legehenenhaltung</p>
<p>In den nächsten Artikel will ich ihnen die Hühnerhaltung im Allgemeinen und unser innovatives Konzept im Besonderen vorstellen. Doch ich fange am besten von ganz vorne an.</p>
<p>Teil 1<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2007/08/kueken21.jpg' alt='kueken21.jpg'style="float:right; margin-left : 10px">Die Kücken werden im Alter von einem Tag auf dem <a href="http://www.gefluegelhof-schubert.de">Geflügelhof Schubert</a> in Igendorf (Fränkische Schweiz) eingestallt. Auf dem Hof der Familie Schubert werden sie dann bis zur Legereife großgezogen. Wichtig bei der Aufzucht ist, dass im Aufzuchtstall die gleichen Verhältnisse herrschen, wie anschließend in unserem Hühnerstall. So ist eine stressfreie Umstallung möglich. Die Hühner finden sich sofort in ihrem neuen Zuhause zurecht.<br />
Es kann sich jeder vorstellen, dass kleine Kücken viel Wärme brauchen. So muss der Stall vor der Einstallung auf 35° C aufgeheizt werden. Dies geschieht auf dem Betrieb Schubert mit einer umweltfreundlichen Strohheizung. Dieser Brennstoff wächst immer wieder auf den Feldern des Bauernhofs nach.<br />
Am kommenden Montag ist es wieder so weit. Dann kommen die Tiere mit 18 Wochen zu uns. Sie legen zu dieser Zeit noch keine Eier und haben noch Zeit ihr neues Zuhause kennen zulernen. Dies ist besonders wichtig, wenn die Hühner, wie bei uns, zum Eierlegen in Legenester gehen sollen. Kommen die Hühner zu spät auf unseren Betrieb, finden sie die Nester nicht und man kann man die ganzen Eier im Stall verteilt zusammensuchen …  </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Erntebilanz</title>
		<link>http://www.eishop.de/blog/2007/erntebilanz/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jul 2007 13:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Kratzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschft]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Getreideernte ist nun auch abgeschlossen. Wir bauen auf unserem Betrieb 6 ha Weizen und 4,6 ha Triticale an. Weizen ist den meisten bekannt, doch Triticale ist eine sehr unbekannte Getreideart. Um eine gesunde Fruchtfolge einhalten zu können bauen wir zwei verschiedene Getreidearten an. Triticale ist eine Kreuzung aus Weizen und Roggen. Dieses Getreide verbindet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2007/07/lexion.jpg'style="float:right; margin-left : 10px">Unsere Getreideernte ist nun auch abgeschlossen. Wir bauen auf unserem Betrieb 6 ha Weizen und 4,6 ha Triticale an. Weizen ist den meisten bekannt, doch Triticale ist eine sehr unbekannte Getreideart. Um eine gesunde Fruchtfolge einhalten zu können bauen wir zwei verschiedene Getreidearten an. Triticale ist eine Kreuzung aus Weizen und Roggen. Dieses Getreide verbindet die guten Eigenschaften von Weizen (hoher Ertrag, kurzes Stroh) mit den Vorteilen des Roggen (verträgt raues Klima, stellt weniger Ansprüche an den Boden).</p>
<p><strong>Dieses Jahr war für uns eine ausgesprochen gute Ernte</strong><br />
Sah es im Frühling noch so aus, wie wenn unser gesamtes Getreide vertrocknen würde, kam der Regen noch gerade rechzeitig. Für einige Getreidearten, wie die Sommergerste kam das Wasser zu spät. Diese blieben weit hinter den Ertragserwartungen zurück. Auf unserem Betrieb wird fast das gesamte Getreide an unsere Hühner verfüttert. </p>
<p>Doch in diesem Jahr konnten wir soviel ernten, dass es in unseren Silos nicht Platz hatte. Wir fuhren den überschüssigen Weizen nach Friedberg in die Mühle der Familie Ziegenaus. Diese macht daraus Mehl. Ob gerade unser Weizen in dem Mehl enthalten ist, den wir in unserem Laden verkaufen, ist eher unwahrscheinlich, doch die Bennomühle wie sie auch genannt wird, ist eine kleine lokale Mühle die ein ausgezeichnetes Mehl herstellt. Sie bezieht sie die Rohstoffe aus der unmittelbaren Umgebung von Friedberg.</p>
<p>Die Ernte an sich, läuft bei uns sehr problemlos ab. Wir sind mit unserem Betrieb Mitglied der Gablinger Maschinengemeinschaft. Die die Ernte mit einem großen Mähdrescher für uns übernimmt. Wenn die Felder abgeerntet sind, wird Hühnermist auf das Feld gefahren. Um Nährstoffverluste zu verhindern, wartet ein anderer Schlepper mit einer Scheibenegge um den organischen Dünger gleich einzuarbeiten. So ist das Feld wieder hergerichtet um die nächste Frucht (Triticale oder &#8220;Senf zu Bodenverbesserung&#8221;) anzubauen. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gemeinsam geht es besser!</title>
		<link>http://www.eishop.de/blog/2007/maschinengemeinschaft-gablingen/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 07:13:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Kratzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschft]]></category>
		<category><![CDATA[Unser Betrieb]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 15. Juni erschien in der
Deutschen Zuckerrübenzeitung ein Bericht
über die Gablinger Maschinengemeinschaft. Da ich von dieser Gesellschaft der
Vorsitzende bin, möchte ich ihnen einen Einblick über die Innovationskraft der
Gablinger Landwirte geben. Der Erfolg dieser Gemeinschaft ist wohl in Bayern
einzigartig. Man sieht sehr deutlich, dass durch eine Zusammenarbeit
Möglichkeiten entstehen, die alleine undenkbar wären. Doch die richtigen Leute
müssen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em style="font-style: normal">Am 15. Juni erschien in der<br />
<a href="http://www.vsz.de/dzz.htm">Deutschen Zuckerrübenzeitung</a> ein Bericht<br />
über die Gablinger Maschinengemeinschaft. Da ich von dieser Gesellschaft der<br />
Vorsitzende bin, möchte ich ihnen einen Einblick über die Innovationskraft der<br />
Gablinger Landwirte geben. Der Erfolg dieser Gemeinschaft ist wohl in Bayern<br />
einzigartig. Man sieht sehr deutlich, dass durch eine Zusammenarbeit<br />
Möglichkeiten entstehen, die alleine undenkbar wären. Doch die richtigen Leute<br />
müssen sich treffen. Wenn andere Landwirte Interesse an solch einer Gemeinschaft<br />
haben, können wir gerne in Ihrem Dorf eine Vortragveranstaltung organisieren.<br />
Melden Sie sich einfach bei mir.</em></p>
<p><strong><font size="5">Ein Erfolgsmodell mit Nachahmungswert</font></strong> </p>
<p><font size="2">Von Rudolf Apfelbeck,<br />
<a href="http://www.vsz.de/bayernruebe.htm">Verband bayerischer<br />
Zuckerrübenanbauer</a>, Barbing</font> </p>
<p>Seit 1994 hat sich, ausgehend von einem gemeinsam angeschafften Mulchgerät,<br />
eine Maschinengemeinschaft entwickelt, die ein komplettes Maschinenprogramm für<br />
den Ackerbaue und die Grünfutterbergung bei ihren Mitgliedern einsetzt. Durch<br />
eine gute Auslastung, gute Pflege und insbesondere eine geschickte<br />
Einsatzleitung, können Kostensätze der benachbarten Maschinenringe unterboten<br />
werden. Die Gemeinschaft sieht sich allerdings nicht als Konkurrent zum<br />
Maschinenring. </p>
<p>
<strong><br />
Erst Mulchgerät …</strong> </p>
<p>Gablingen liegt rund 15 Kilometer nordwestlich von Augsburg und hat noch etwa<br />
20 Vollerwerbsbetriebe. Die Maschinengemeinsaft, die als gewerbliche GbR<br />
organisiert ist, wurde aus einem fast „harmlosen“ Ereignis heraus gegründet. Die<br />
Versammlung der Gablinger Jagdgenossenschaft hat 1994 den gemeinsamen Kauf eins<br />
Mulchgerätes mehrheitlich abgelehnt – meist durch nicht mehr landwirtschaftliche<br />
aktive Grundbesitzer. Das führte dazu, dass sich sechs Landwirte<br />
zusammenschlossen und das Mulchgerät selbst erwarben. Bereits ein Jahr später<br />
wurde ein Mähdrescher DO88 gekauft und mit vier alten Geräten im Dorf ersetzt.<br />
Mittlerweile ist die Gemeinschaft auf 26 Mitglieder angewachsen, wobei auch die<br />
benachbarten Ortschaften Stettenhofen, Langweid und Achsheim einen Teil der<br />
Mitglieder stellen. Nach rund 13 Jahren gehört folgende Ausstattung zum<br />
Maschinebestand: drei Schlepper, ein Kartoffelroder, zwei Grubber, zwei<br />
18-Tonner Anhänger, eine Kartoffeldammfräse, eine Säkombination, ein Pflug, eine<br />
Scheibenegge, eine Pflanzenschutzspritze, zwei Großschwader, zwei<br />
Mähkombinationen und drei Güllefässer. Nicht alle Mitglieder sind an jeder<br />
Maschinen beteiligt. </p>
<p><strong>… dann Mähdrescher und jetzt …</strong> </p>
<p>In der Gemeinschaft wurden einige Grundprinzipien bis zum heutigen Tag<br />
durchgehalten: </p>
<ul>
<li>Es werden nur Maschinen angeschafft, wenn beim Kauf bereits eine<br />
  wirtschaftliche Auslastung gegeben ist. </li>
<li>Jede Maschine hat einen festen Standort, muss nach jedem Einsatz<br />
  zurückgebracht werden und wird dort auch gewartet. </li>
<li>Die Maschinen werden fremdfinanziert und die Verrechungsstunde oder –hektarsätze<br />
  so exakt kalkuliert, dass der Abschreibugswert auch dem Gebrauchtwert der<br />
  Maschine entspricht. Damit kann die Maschinegemeinschaft praktisch jederzeit<br />
  aufgelöst werden. </li>
<li>Die Verrechnungssätze und die Restwertaufteilung beim Maschinenverkauf<br />
  erfolgt auf die Gesamtlaufzeit der Maschinen, d.h. bei einem „Ausstieg“ aus<br />
  einer Maschine oder einem nachträglichen „ Einstieg“ sind Risiken auf alle<br />
  Einsatzeinheiten gleich verteilt (z.B. bei einer größeren Reparatur) </li>
<li>Jede Maschine hat einen Einsatzleiter und für den Einsatz gelten feste<br />
  Regeln. o Jede Arbeitsstunde für Maschinenreparatur und –pflege sowie für<br />
  Geschäftsführung wird vergütet </li>
</ul>
<p>Die 26 Mitglieder bewirtschaften rund 1000 ha Fläche und die Betriebsgröße<br />
liegt zwischen 15 und 120 ha. Einige der Betriebe haben ihren Arbeitsschwerpunkt<br />
in der Tierhaltung, der Direktvermarktung oder auch in der Dienstleistung<br />
(Winterdienst), so dass teilweise nicht nur die Maschinen alleine, sondern auch<br />
gleich der Fahrer gestellt wir. Bei Maschinen wie Mähdrescher und der Schlepper<br />
– Säkombination ist die „Fahrermiete“ verpflichtend – sonst ist die Gefahr von<br />
Bedienungsschäden zu groß, so eine leidvolle Erfahrung. </p>
<p><strong>…komplettes Maschineprogramm</strong> </p>
<p>Die Geschäftführung hat Josef Wollmann aus Stettenhofen inne. Er gehört auch<br />
der Vorstandschaft des Rübenrodevereins Donauwörth an. Ihm stehen sechs<br />
Vorstände zur Seite, die sich i.d.R. einmal im Monat treffen und beispielsweise<br />
Maschinenkäufe oder –verkäufe vorbereiten. „Sehr wichtig ist, das die<br />
Geschäftsführung durch eine absolut verlässliche Person und einen realistischen<br />
„Kalkulierer“ ohne überzogenes Gewinnstreben oder Maximierung beim<br />
Maschinenumsatz gemacht wird.“, so Vorstandsmitglied Andreas Kratzer aus<br />
Gablingen, der seinen Arbeitsschwerpunkt in der Eiervermarktung und seinem<br />
Hofladen sieht. Die Gemeinschaft liegt ziemlich genau an der Nahtstelle zwischen<br />
den Maschinenringen Schwabmünchen und Donauwörth. „Wir sehen uns nicht als<br />
Konkurrenz zum Maschinenring“, so die beiden unisono. „Wir sind als kleine<br />
regional begrenzte Gemeinschaft flexibeler.“ Die Abrechnung der Leistungen<br />
erfolgt über den Maschinering Donauwörth, wird aber von Wollmann erstellt. Die<br />
großen Stärken der Gemeinschaft sind die fortschrittliche und<br />
gemeinschaftsdienliche Einstellung der Vorstandschaft und der Mitglieder, eine<br />
straffe Organisation und Einsatzleitung. Dass sich die Gemeinschaft nur auf drei<br />
Ortschaften ausgedehnt hat und dadurch kurze Wege beim Maschineneinsatz und bei<br />
den Entscheidungen möglich sind, ist sicherlich ein großer Pluspunkt für die<br />
erfolgreiche Gemeinschaft. „Jeder kennt jeden und weiß auch, wie der andere zu<br />
nehmen ist“ so Kratzer. Die Familien der Mitglieder treffen sich zu<br />
verschiedenen Anlässen und damit kommt das Persönliche auch nicht zu kurz.</p>
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