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	<title>Online-Blog von Andreas Kratzer, Gablingen &#187; Ukraine</title>
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	<description>Blog mit Beiträgen vom Gablinger Landwirt Andreas Kratzer von der Eishop GbR.</description>
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		<title>Tag 4: Es wurde schon viel erreicht!</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 19:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Kratzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ukraine]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 4. Tag unserer Reise besichtigten den Betrieb Wenzel (ukraine_topagrar_teil_1), sowie den Betrieb der Familie Stamm (ukraine_topagrar_teil_2). Herr Wenzel kommt aus Niederbayern und Herr Stamm wuchs in der Schweiz auf. Beide sind schon seit r war auch ehemaliger Apollo Praktikant in Deutschland. Herr Wenzel ist sehr froh um diesen Mitarbeiter. Da einiger Zeit in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 4. Tag unserer Reise besichtigten den Betrieb Wenzel (<a href='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/06/ukraine_topagrar_teil_1.pdf'>ukraine_topagrar_teil_1</a>), sowie den Betrieb der Familie Stamm (<a href='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/06/ukraine_topagrar_teil_2.pdf'>ukraine_topagrar_teil_2</a>). Herr Wenzel kommt aus Niederbayern und Herr Stamm wuchs in der Schweiz auf. Beide sind schon seit r war auch ehemaliger Apollo Praktikant in Deutschland. Herr Wenzel ist sehr froh um diesen Mitarbeiter. Da einiger Zeit in der Ukraine tätig. Und man sieht, dass man mit großem Engagement auch in einem Land wie der Ukraine etwas erreichen kann.<br />
<a href='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/06/46.jpg'><img src="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/06/46.jpg" alt="" title="46" width="425" height="567" class="aligncenter size-full wp-image-152" /></a><br />
Das große Getreidesilo fällt als erstes auf, wenn man den Betrieb Wenzel besucht. In der Ukraine ist es wichtig, sein Getreide nicht direkt vom Feld verkaufen zu müssen. So kann man ungünstige Marktsituationen besser ausgleichen. Was auch auffällt, wenn man in der Ukraine einen Betrieb besucht. Jeder Hof ist rund um die Uhr von Sicherheitsleuten bewacht. Sonst würde sich der Hof innerhalb kurzer Zeit in &#8220;Luft&#8221; auflösen.<br />
<a href='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/06/47.jpg'><img src="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/06/47.jpg" alt="" title="47" width="425" height="567" class="aligncenter size-full wp-image-153" /></a><br />
Dieser Mitarbeiter war die rechte Hand des Herrn Wenzels. Er war auch Apollopraktikant in Deutschland, so war er mit den Organisationsstrukturen solch eines großen Betriebes vertraut. Auch als Funktion des Dolmetschers ist er sehr wichtig.<br />
<a href='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/06/48.jpg'><img src="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/06/48.jpg" alt="" title="48" width="425" height="567" class="aligncenter size-full wp-image-153" /></a><br />
Hier sehen wir die Flurkarte des Betriebes. Alle farbig gekennzeichneten Flächen werden von Herrn Wenzel bewirtschaftet. Im Moment sind es etwa 2500 ha.<br />
<a href='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/06/49.jpg'><img src="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/06/49.jpg" alt="" title="49" width="425" height="319" class="aligncenter size-full wp-image-156" /></a><br />
Dies sind die Besitzverhältnisse des Betriebes. Das gesamte Land in der Ukraine ist in lauter kleine Parzellen aufgeteilt. Jeder Dorfbewohner bekam bei der Privatisierung einen Teil Land. Im Moment ist Grund und Boden in der Ukraine noch nicht handelbar. Doch Investoren stehen schon Schlange um Land in der Ukraine zu kaufen.<br />
<a href='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/06/50.jpg'><img src="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/06/50.jpg" alt="" title="50" width="425" height="319" class="alignleft size-full wp-image-157" /></a><br />
Trotz der riesigen Fläche war auch da der Maschinenpark sehr überschaubar.<br />
<a href='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/06/53.jpg'><img src="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/06/53.jpg" alt="" title="53" width="425" height="567" class="aligncenter size-full wp-image-158" /></a><br />
Auch der Chef selber kam vorbei. Es ist wirklich beeindruckend, wie Herr Wenzel mit 56 Jahren zuhause in Niederbayern seinen Betrieb verpachtete und das Abenteuer &#8220;Ukraine&#8221; auf sich nahm. Doch was er bis jetzt erreicht hat, kann er wirklich stolz sein.<br />
<a href='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/06/51.jpg'><img src="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/06/51.jpg" alt="" title="51" width="425" height="319" class="aligncenter size-full wp-image-159" /></a><br />
Sonnenblumenreihen so weit das Auge reicht. Bei dieser Frucht kann es passieren, dass man große Ausfälle durch Diebstahl hat. Doch wenn die Sonnenblumen reif sind, muss man eben ab und zu Patrouille fahren.<br />
<a href='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/06/52.jpg'><img src="http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/06/52.jpg" alt="" title="52" width="425" height="319" class="aligncenter size-full wp-image-160" /></a><br />
Wieder ein Reiseteilnehmer: Christian. Er studiert an der Uni in Kiel Landwirtschaft. Sein großer Traum ist es einmal einen großen landwirtschaftlichen Betrieb zu führen. Ukraine könnte er sich durchaus vorstellen. Nur um sich die Dimensionen vorstellen zu können. Dieser Weizenschlag ist 250 ha groß.</p>
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		<title>Landwirtschaft in der Ukraine: Früher ritten die Cowboys nach Westen &#8211; heute geht es in den Osten!</title>
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		<pubDate>Sat, 31 May 2008 13:58:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Kratzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ukraine]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute besichtigten wir die Agrarholding Reis. Sie bewirtschaftet 180 000 ha, die auf mehreren Standorten verteilt sind. Gleichzeitig betreibt sie die Generalvertretung von John Deere für die Ukraine. Auf dem Betrieb den wir besichtigten wurden 6000 ha bewirtschaftet. Dazu wurden ca. 200 Milchkühe gehalten.  Zuerst wurden wir in das Büro des Direktors eingeladen. Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute besichtigten wir die Agrarholding Reis. Sie bewirtschaftet 180 000 ha, die auf mehreren Standorten verteilt sind. Gleichzeitig betreibt sie die Generalvertretung von <a href="http://www.deere.com/de_DE/ag/index.jsp">John Deere</a> für die Ukraine. Auf dem Betrieb den wir besichtigten wurden 6000 ha bewirtschaftet. Dazu wurden ca. 200 Milchkühe gehalten. <img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/27.jpg' alt='27.jpg' /> Zuerst wurden wir in das Büro des Direktors eingeladen. Er stellte uns seinen Betrieb vor und erklärte uns die Geschichte der Landwirtschaft in der Ukraine. <img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/28.jpg' alt='28.jpg' /><br />
Die Molkereiwirtschaft in der Ukraine hat noch nicht das Niveau das wir im Westen kennen erreicht. Aber auch hier wird täglich die Milch auf dem Betrieb abgeholt. </p>
<p><span id="more-122"></span></p>
<p><img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/29.jpg' alt='29.jpg' /><br />
Mit dieser Melktechnik so eine große Anzahl von Tieren zu melken erfordert viel Personal.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/30.jpg' alt='30.jpg' /><br />
Arbeitskräfte in der Ukraine sind kein Problem. Eine Melkerin verdient 5 Krivna / h (Die Landeswährung in der Ukraine, 7 Krivna sind 1 Euro)<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/31.jpg' alt='31.jpg' /><br />
Die Anbindehaltung in der Milchviehhaltung ist in Deutschland schon Geschichte. Doch in der Ukraine werden noch viele Kühe so gehalten. Auf alle Betriebe, auf denen wir waren, herrschte der &#8220;Standart Osteuropa Milchviehstall&#8221; vor. Dieser wurde von der DDR bis nach Sibirien so gebaut.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/32.jpg' alt='32.jpg' /><br />
Das Jungvieh stand in einem eigenen Stall mit Auslauf.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/33.jpg' alt='33.jpg' /><br />
Das Betriebsgelände war riesig. Es standen sehr viele Gebäude auf dem Gelände. Doch für eine moderne Landwirtschaft waren sie nur noch sehr bedingt zu verwenden.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/34.jpg' alt='34.jpg' /><br />
Anschließend wurde uns der Maschinenpark des Betriebes vorgeführt. Auf diesen war der Betriebsleiter sehr stolz. Anders wie in der Tierhaltung waren sie dort auf dem neuesten Stand.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/35.jpg' alt='35.jpg' /><br />
Ein Urlaubsbild!<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/36.jpg' alt='36.jpg' /><br />
So sieht es aus, wenn der Busfahrer die Tür öffnet. Und die Insassen sind Bauern aus Deutschland.</p>
<p>Am Nachmittag fuhren wir auf einen Betrieb, der auch unter ukrainischer Führung stand. Ein ehemaliger Kolchosenverwalter übernahm nach der Wende diesen Betrieb. Es werden ca. 4000 ha bewirtschaftet. Außerdem wurden Kühe und Schweine gehalten.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/37.jpg' alt='37.jpg' /><br />
Wir wurden von der Betriebsleiterin begrüßt. Eigentlich sollte man jemand nicht nach seinem Aussehen bewerten, doch der erste Blick täuschte uns nicht. Sie stand im Betrieb in der zweiten Führungsebene und hatte wenig Ahnung, was im Stall oder auf dem Feld passierte. Der Betrieb war noch stark auf kommunistische Betriebswirtschaft ausgerichtet.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/38.jpg' alt='38.jpg' /><br />
Der Stall war exakt der gleiche wie im vorherigen Betrieb. Doch es schien, dass hier das Management sehr starke Mängel aufwies. Die Tiere in diesem Stall gaben etwa 4000 l Milch im Jahr (Der Durchschnitt in Deutschland liegt bei 7000 l) Trotzdem werden die Tiere dreimal am Tag gemolken. Eigentlich nur notwendig bei sehr hohen Leistungen. Auf Anfrage bekamen wir die Antwort, dass dies 1978 eingeführt wurde.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/39.jpg' alt='39.jpg' /><br />
Dieser Milchviehstall machte keinen tollen Eindruck.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/40.jpg' alt='40.jpg' /><br />
Auch wurden die Felder ausschließlich mit Osttechnik bewirtschaftet.</p>
<p>Nun trafen wir den ersten Cowboy. Wir fuhren zum Betrieb von Niels Petersen. Er bewirtschaftete einen 1200 ha Betrieb im Dorf Hubnyk. <a href='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/niels-peterson1.pdf'title='Niels Peterson'>Im Top Agrar stand ein ausführlicher Bericht über diesen Betrieb. </a><br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/42.jpg' alt='42.jpg' /><br />
Es ist ein lustiger Typ, der genau weiß was er will. Was mich an ihm sehr imponierte war, dass er sich der Situation hier absolut anpasste. Ich denke mir, das System &#8220;Ukraine&#8221; muss man verstehen. Und dann gibt es nur, mitmachen oder wieder fahren. Niels macht mit. Und ihm macht es Spaß!<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/44.jpg' alt='44.jpg' /><br />
Das kann man sich in Deutschland nicht vorstellen. Mit diesem &#8220;Gespann&#8221; spritzt Niels 1200 ha. Er erzählte uns, dass er auch trotz der Trockenheit 2007 noch Gewinne erzielt hat. Da er seine Kosten im Griff hat, und keine unnötige Technik anschaffen wird.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/45.jpg' alt='45.jpg' /><br />
Die Gebäude sind auf seinem Betrieb in einem sehr guten Zustand. Was auch sehr wichtig ist, ist die Mauer um sein Betriebsgelände. In der Ukraine wird jeder Bauernhof mit Wachpersonal bewacht. 24 h am Tag.</p>
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		<title>Landwirtschaft in der Ukraine: Wir treffen die ersten Deutschen!</title>
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		<pubDate>Sun, 25 May 2008 17:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Kratzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ukraine]]></category>

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		<description><![CDATA[Am heutigen Tag stand eine Besichtigung des Betriebes der Firma Ropa auf dem Programm. Sie eröffnete 2003 einen Stützpunkt in der Nähe von Kiew. Dort werden Zuckerrübenroder repariert. An diese Firma ist auch ein Landwirtschaftsbetrieb mit 950 ha Ackerland angeschlossen. Eigentlich ist die Ukraine ein traditionelles Zuckerrübenanbaugebiet. Doch durch die Trockenheit im letzten Jahr, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am heutigen Tag stand eine Besichtigung des Betriebes der <a href="http://www.ropa-maschinenbau.de/">Firma Ropa</a> auf dem Programm. Sie eröffnete 2003 einen Stützpunkt in der Nähe von Kiew. Dort werden Zuckerrübenroder repariert. An diese Firma ist auch ein Landwirtschaftsbetrieb mit 950 ha Ackerland angeschlossen. Eigentlich ist die Ukraine ein traditionelles Zuckerrübenanbaugebiet. Doch durch die Trockenheit im letzten Jahr, die unzuverlässigen Geschäftsbeziehungen der einheimischen Zuckerfabriken und der hohe Getreidepreis hat sich der Anbau der Rüben fast halbiert. Dies hat natürlich auch negative Auswirkungen auf die Firma Ropa.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/17.jpg' alt='17.jpg' /><br />
Der Verwalter der für den landwirtschaftlichen Betrieb verantwortlich ist kommt aus Deutschland. Er stellte uns seinen Betrieb vor. Hier wurden wir zum ersten mal über die ukrainischen Pachtverhältnisse aufgeklärt. Der gesamte Boden der Ukraine ist an die Dorfgemeinschaft aufgeteilt worden. Jede Person hat einen Anteil der bis jetzt noch nicht verkauft werden kann. Die Pacht wird in Geld oder in Naturalien ausbezahlt. </p>
<p><span id="more-112"></span></p>
<p><img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/18.jpg' alt='18.jpg' /><br />
Wir gingen aufs Feld und schauten uns ein Bodenprofil an. Das ist ein Traum jedes Landwirts. Das Loch war etwa einen Meter tief. Doch es war durchgängig der gleiche Boden. Das Problem an diesem Standort ist das Wasser. Letztes Jahr hat es von Mitte März bis August keinen Tropfen geregnet. Die Erträge waren katastrophal.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/19.jpg' alt='19.jpg' /><br />
Dies war unsere gesamte Reisegruppe. Zwei Landwirte aus Norddeutschland, die mit dem Auto die Ukraine bereisen wollten, schlossen sich uns an. Es ist jedem zu empfehlen, der die Landwirtschaft in diesem Land kennenlernen will, sich einer organisierten Gruppe anzuschließen. Nicht nur die Spache ist anders, auch die Buchstaben. Man kann nichts lesen.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/20.jpg' alt='20.jpg' /><br />
Unter anderem machte die Firma Versuche im Zuckerrübenanbau. Dies war eine Sämaschine, die in einen Trägerrahmen gebaut wurde.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/21.jpg' alt='21.jpg' /><br />
Solche Hallen sieht man in der Ukraine eher selten. Meistens werden noch alte Gebäude, die schon sehr heruntergekommen sind, verwendet. So machte der Betrieb einen sehr ordentlichen Eindruck.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/23.jpg' alt='23.jpg' /><br />
Auch das Bürogebäude mit anschließendem Lager wurde neu gebaut.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/22.jpg' alt='22.jpg' /><br />
Zuckerrübenroder gibt es in der Ukraine genug. Wenn man sich vorstellt, wie sich die Anbaufläche verändert hat, wird so schnell nichts mehr in diese Technik investiert.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/24.jpg' alt='24.jpg' /><br />
Die Bestände sehen in diesem Jahr sehr gut aus. Doch wird dringend Regen erwartet.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/25.jpg' alt='25.jpg' /><br />
Am Nachmittag hatten wir noch ein Gespräch mit dem Direktor der landwirtschaftlichen Universität in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uman">Uman</a>. Anschließend besichtigten wir die sehr berühmte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sofijiwka_Park">Sophienparkanlage</a>, die direkt am Hochschulgelände angesschlossen ist. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Landwirtschaft in der Ukraine: Der erste Tag in einer anderen Welt</title>
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		<pubDate>Sun, 25 May 2008 12:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Kratzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ukraine]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Leser, nun nehme ich Sie eine Woche mit in die Ukraine. Diese Fahrt organisierte die Praktikantenvereinigung Apollo e.V. . Sie vermittelt Kontakte zwischen osteuropäischen Studenten und deutschen Landwirten. Untersützt wurden sie von Dietrich Treis der mit zwei weiteren Partnern das Beratungsunternehmen O.L.T. Consult GmbH in Kiew betreibt. 
Am ersten Tag stand eine Stadtbesichtigung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Leser, nun nehme ich Sie eine Woche mit in die Ukraine. Diese Fahrt organisierte die Praktikantenvereinigung <a href="http://apollo-online.de/Joomla/index.php">Apollo e.V. </a>. Sie vermittelt Kontakte zwischen osteuropäischen Studenten und deutschen Landwirten. Untersützt wurden sie von Dietrich Treis der mit zwei weiteren Partnern das Beratungsunternehmen <a href="http://www.olt-consult.com/de/unter.html">O.L.T. Consult GmbH</a> in Kiew betreibt. </p>
<p>Am ersten Tag stand eine Stadtbesichtigung von Kiew auf dem Programm. Ich möchte auf diesen Punkt nicht zu sehr eingehen, da Sie im Internet sehr viel darüber erfahren.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/11.jpg' alt='11.jpg' /><br />
Der rote Bus war unser Begleiter in den nächsten fünf Tagen. Wir hatten einen sehr netten Fahrer, der uns alle Sonderwünsche erfüllte. Hier finden Sie einen interessanten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kiew">Link über die Stadt Kiew</a>. </p>
<p><span id="more-95"></span></p>
<p>Da eine Reise erst interessant ist, wenn nette Leute dabei sind, möchte ich zwischendurch meine Reisebegleiter vorstellen.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/2.jpg' alt='2.jpg' /><br />
Christian. Steuerberater und Wirtschaftsprüfer<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/3.jpg' alt='3.jpg' /><br />
Ernst: Er kommt aus Kiel und bewirtschaftet dort einen Milchviehbetrieb mit 150 Kühen.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/4.jpg' alt='4.jpg' /><br />
Das bin ich. Ich brauch mich nicht mehr groß vorstellen. Sie kennen mich.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/5.jpg' alt='5.jpg' /><br />
Dieses Ehepaar haben wir getroffen. Sie haben in Niedersachsen einen Betrieb. Dort betreiben sie eine Biogasanlage zusammen mit einem Partner. Nun haben sie in der Ukraine einen Betrieb gepachtet, den sie nun beginnen aufzubauen. Ich wünsch ihnen viel Glück.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/6.jpg' alt='6.jpg' /><br />
Ein Blick über die Stadt Kiew. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dnepr">Dnepr</a> fließt durch Kiew.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/7.jpg' alt='7.jpg' /><br />
Diese Bild ist auch eher ungewöhnlich. Vitali Klitschko als Politiker. In Kiew sind gerade Wahlen und es stehen über 50 Bürgermeisterkandiaten zur Auswahl. Die Politik in der Ukraine kann man nicht mit der in Deutschland vergleichen. Offiziell wird es Demokratie genannt. Doch jeder Politiker ist in der Ukraine käuflich. Es wurde uns oft erzählt, dass jeder nur für seinen eigenen Vorteil arbeitet. Das ist wohl das größte Übel in diesem Land. Jeder Politiker, jeder Richter, jeder Staatsanwalt und jeder Polizist ist käuflich. Es herrscht eine Korruption die man sich überhaupt nicht vorstellen kann.  <img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/8.jpg' alt='8.jpg' /><br />
Unsere erste Betriebsbeschichtigung war ein Gemüsebaubetrieb in der Nähe von Kiew. Der Herr rechts auf dem Bild war der Eigentümer dieser Farm. Er bewirtschaftet etwa 2500 ha. Angebaut werden Kartoffel, Zwiebel, Karotten und Getreide. Um mal eine Vorstellung zu bekommen wie groß 2500 ha sind. Die gesamte Ackerfläche in Gablingen beträgt etwa 600 ha.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/9.jpg' alt='9.jpg' /><br />
Auf diesem Bild sieht man auch unseren Dolmetscher. Er hieß Roman und war ein sehr netter Mensch. Wer also einen Dolmetscher in der Ukraine braucht. Dem kann ich Roman sehr empfehlen.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/10.jpg' alt='10.jpg' /><br />
Auf dieser Ruine soll in 14 Tage eine Halle stehen. Im Hintergrund wird schon eine Mauer hochgezogen. Solch eine Baustelle kann man sich in Deutschland nicht vorstellen.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/111.jpg' alt='111.jpg' /><br />
Nach der Betriebsbesichtigung fuhren wir aufs Feld.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/12.jpg' alt='12.jpg' /><br />
Leider waren wir noch etwas zu früh dran. Auf dem Feld sah man noch nicht so viel, da Kartoffel erst gelegt wurden. Und Karotten und Zwiebel erst kurz aufgelaufen waren.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/13.jpg' alt='13.jpg' /><br />
Man kann es nicht sonderlich gut erkennen. Doch mitten auf dem Feld stand eine Art Bauwagen. Dort wohnte jemand, der das Feld bewachte. <img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/14.jpg' alt='14.jpg' /><br />
Das ist Christian. Auch ein Reiseteilnehmer. Er ist Fotograf und betreibt die Seite <a href="http://www.landpixel.de">www.landpixel.de</a> Er ist spezialisiert auf Bilder rund um die Landwirtschaft. <img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/15.jpg' alt='15.jpg' /><br />
Eine Dieseltankstelle, wie sie in Deutschland nicht vorstellbar wäre. In der Ukraine ist das normal.<br />
<img src='http://www.eishop.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/16.jpg' alt='16.jpg' /><br />
Der Chef zeigte uns noch seine Pläne für die Zukunft. Er hat vor einen Gemüseaufbereitungs- und verpackungsanlage zu bauen. Er will Kartoffel schälen und nach Kiew verkaufen.<br />
Den Plan den er uns zeigte, machte nicht den Anschein. einem deutschen Bauamt gerecht zu werden. Doch in der Ukraine muss man nur die richtigen Leute kennen, dann geht alles. Und ohne diese geht nichts.</p>
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